Shortlinks auflösen – Überraschungen vermeiden!

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte jeder Shortlinks auflösen, auch wenn verkürzte Links eine bequeme Methode sind lange Internetadressen zu versenden. Sie verbergen aber auch wohin es beim Klick auf den Link geht.

Die sorgfältige Prüfung oder gar vorheriger Auflösung der Internetadresse ist zwar technisch möglich, für viele jedoch zu umständlich. Doch die Prüfung kann sich lohnen. Fake Shops und schadhafte Webseiten verstecken sich nicht selten hinter verkürzten Links.


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Shortlinks zur Verschönerung von URLs

Shortlinks sind ein Werkzeug, lange URLs abzukürzen und haben durchaus eine Daseinsberechtigung. So ist es zum Beispiel möglich den Link zu einem Facebookpost oder einer Google Maps Stecknadel, die in der Regel sehr lang sind, auf eine angenehme Länge zu reduzieren.

Die Benutzung solcher Dienste (ein Beispiel aus Deutschland wäre (t1p.de) ist normalerweise kostenlos und recht einfach. Je nach Dienst können hier zufällige Zeichenfolgen oder auch personalisierte URLs erstellt werden.

Gerade letzteres hat den Vorteil, dass die URL nicht nur ansehnlicher sondern im Zweifel auch einfacher zu merken ist. URLs, die vertraulich sein sollten, wie zum Beispiel zu internen Dokumenten, sollten nicht über gekürzte Links erreichbar gemacht werden, da das Erraten der vertraulichen URL damit um einiges leichter für Kriminelle wird.

Shortlink erzeugen mit t1p.de
Ein personalisierter Shortlink kann auf t1p.de erstellt werden

Gerade letzteres hat den Vorteil, dass die URL nicht nur ansehnlicher sondern im Zweifel auch einfacher zu merken ist. URLs, die vertraulich sein sollten, wie zum Beispiel zu internen Dokumenten, sollten nicht über gekürzte Links erreichbar gemacht werden, da das Erraten der vertraulichen URL damit um einiges leichter für Kriminelle wird.




Gefahren hinter Shortlinks

Leider haben gekürzte URLs nicht nur positiven Nutzen. Sie eignen sich auch dazu die echte URL zu verschleiern. Deshalb sind Shortlinks auch ein beliebtes Mittel von Kriminellen, um Links zu gefälschten Unternehmenswebseiten zu verteilen. Damit wird dann z.B. nach LogIn-Daten gephisht. Aber auch die Verteilung von Schadsoftware ist mit der Hilfe von gekürzten Links einfacher. So arbeitete auch Ransomware in der Vergangenheit mehrfach mit verkürzten Links.

Darum ist es eine gute Idee erhaltene Shortlinks auflösen zu lassen und somit zu wissen, wo es hingeht. Einige Unternehmen bzw. Websites wie z.B. Amazon und Google haben ihre eigenen gekürzten Links.

Shortlink auflösen auf urlex.org/
Bei Eingabe des eben erstellten Shortlinks bekomme ich die echte URL zu sehen. Quelle: Screenshot urlex.org

Wie man Shortlinks auflösen kann

Für die Auflösung oder Übersetzungen solcher Links gibt es verschiedene Werkzeuge, die in ihrer Bedienung alle sehr ähnlich sind, zum Beispiel folgende:

Bei allen o.g. Seiten gibt man den gekürzten Link ein und erhält kurz darauf die URL, auf die der Link verweist. Mit der Hilfe von Phishing-erkennen.de lässt sich abschließend einschätzen, ob auch der lange, aufgelöste Link seriös ist.


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